
Am 14. Juli 2024 trafen sich die Mannschaften vom SK Schmiden/Cannstatt als Gastgeber und vom TSV Schönaich, um den Sieger im diesjährigen Württembergischen Mannschaftspokal (4er-Pokal) zu ermitteln. Nach drei vorangegangen Pokalrunden hatten sich die favorisierten Mannschaften durchgesetzt.
Im Finale entwickelten sich durchweg spannende, kämpferische Partien. Martin Krockenberger brachte an Brett 4 mit einem Schwarzsieg die Gastgeber in Führung. Florian Schnadt auf Schönaicher Seite deckte nach lange ausgeglichener Stellung einen angegriffenen Bauern mit dem falschen Turm, wonach beide Bauern auf dem Damenflügel verloren gingen.
Die Partie am Spitzenbrett ging an Schönaich. Christian Beyer behielt gegen Thilo Kabisch die Oberhand und sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich im Mannschaftsergebnis. MF Mark Trachtmann stellte aber postwendend mit seinem Sieg über Nils Stukenbrok den alten Abstand wieder her.
Nun war für beide Mannschaften noch alles drin. Schmiden/Cannstatt würde ein Remis in der letzten noch laufenden Partie an Brett 3 zum Pokalsieg reichen. Ebenso konnte aber Schönaich mit einem Gewinn noch zum 2:2 ausgleichen und hätte den Pokal durch Berliner Wertung gewonnen. Letztlich war dies doch eine zu schwierige Aufgabe für den Schönaicher MF Moritz Reck. Er war in seiner Partie gegen Steffen Eisele schon bald unter Druck geraten und in eine deutlich schlechtere Stellung geraten. Im weiteren Verlauf konnte er den Nachteil teilweise ausgleichen, musste aber einsehen, dass weitere Gewinnversuche aussichtslos waren und bot selbst Remis an.
Herzlichen Glückwunsch an den neuen Württembergischen Mannschaftspokalsieger SK Schmiden Cannstatt. Wie der Pokalsieger darf auch der unterlegene Finalist TSV Schönaich den Württembergischen Schachverband im Mannschaftspokal des Deutschen Schachbundes vertreten. Auch dazu herzlichen Glückwunsch und beiden Mannschaften viel Erfolg bei diesem Unterfangen!
Georg Hahn
Mitglied Verbandsspielausschuss

Die siegreiche Mannschaft des SK Schmiden/Cannstatt v. l. n. r.: MF Mark Trachtmann, Steffen Eisele, Martin Krockenberger, Thilo Kabisch

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