
Diese Meisterschaft wurde von 29 Mannschaften, also einer ungeraden Anzahl bestritten, weil es erstmalig in der Geschichte dieser Meisterschaften der ausrichtende Verband Brandenburg es nicht vermochte, eine „geradzahlig machende Mannschaft“ – wie von der TO vorgesehen – zu stellen. Zusammen mit einem gewöhnungsbedürftigen Auslosungsprogramm litt der sportliche Wert dieser Meisterschaft etwas.
Wie immer hat der SVW auch 2013 diese Meisterschaft mit zwei Mannschaften bestritten. Württemberg I spielte mit Martin Böhm (Böblingen), Christoph Frick (Tübingen), Horst Weisenburger (Böblingen) und Dieter Hottes (Stuttgart). Dieses Team hatte einen DWZ-Schnitt von 2129 und war damit auf Platz 4 der Startrangliste. Württemberg II spielte mit Rudolf Franck (Ellwangen), Thomas Hickl (Schönaich), Lothar Roth (Schwäbisch Gmünd, Hartmut Schmid (Stuttgart) und Heinz Gerstenberger (Stuttgart). Dieses Team hatte einen DWZ-Schnitt von 2059 und war auf Platz 15 der Startrangliste.
Die Meisterschaft 2013 war insgesamt sehr stark besetzt: 19 der 29 Mannschaften hatten einen DWZ-Schnitt von mehr als 2000 Punkten. Trotzdem war es das erklärte Ziel der beiden württembergischen Mannschaften in der Endabrechnung in der oberen Tabellenhälfte zu landen.
Doch schon die Gegner in der ersten Runde waren von hohem Kaliber: Württemberg I bekam es mit dem mehrmaligen Sieger dieser Meisterschaft Sachsen-Anhalt I zu tun und Württemberg II bekam als Gegner wie schon im Vorjahr die Nr. 1 der Startrangliste, nämlich Hessen I. Die Hessen hatten einen DWZ-Schnitt von 2280, also durchschnittlich 221 Punkte mehr als jeder unserer Spieler! Württemberg I gewann mit 2,5:1,5 und Württemberg II unterlag erwartungsgemäß hoch mit 0,5:3,5.
In der 2. Runde bescherte die Auslosung Rheinland-Pfalz als Gegner von Württemberg I, gegen das man 2:2 spielte. Die Merkwürdigkeiten der Auslosung bescherte Württemberg II – obwohl es nach der 1. Runde viele Mannschaften mit 0 oder 0,5 oder 1,0 oder 1,5 Brettpunkten gab -als Gegner Bayern II, die in der ersten Runde gegen das starke NRW II ein 2:2 erzielt hatten. Doch Württemberg II kämpfte sehr gut und gewann hoch mit 3,5:0,5!
Die Paarungen der 3. Runde lauteten aus unserer Sicht Schleswig-Holstein I gegen Württemberg I und Mecklenburg-Vorpommern gegen Württemberg II. Unsere „Erste“ remisierte an den Brettern 2 und 4 die beiden Weiß-Partien. Den vollen Punkt zum 2,5:1,5-Sieg holte H. Weisenburger, während M. Böhm am Spitzenbrett gegen IM Salov in einem Endspiel mit einer Minusfigur gegen 2 Freibauern im Zentrum remisierte. Auch die „Zweite“ gewann mit 2,5:1,5. Damit lag Württemberg I auf Platz 3 der Zwischentabelle und Württemberg II belegte den 12. Platz (eine Runde später war es gar Platz 11!).
Die 4. Runde brachte die erwarteten „Dicken Brocken“.: Württemberg I musste gegen den mehrmaligen Sieger dieser Meisterschaft Nordrhein-Westfalen I antreten und verlor 3:1, während Württemberg II gegen Berlin I (Platz 7 der Startrangliste) knapp mit 1,5:2,5 verlor. In der 5. Runde fuhren unsere Mannschaften zwei 2,5:1,5-Siege ein: Württemberg I gegen Baden II und Württemberg II gegen die Mannschaft des Deutschen Blindenschachbundes. So wurden die Aufgaben in Runde 6 nicht leichter: Württemberg I bekam als Gegner Hessen I und der Gegner von Württemberg II hieß Brandenburg I (Platz 5 der Startrangliste!). Württemberg I erzielte ein sagenhaftes 2:2 gegen die Hessen (und verhalf so Baden I zum Titelgewinn), wobei Chr. Frick bravourös einen Mehrbauern gegen den amtierenden Deutschen Seniorenmeister Isermann im Endspiel zum Sieg verwertete. Immerhin gewann Hessen I vor zwei Jahren den Titel und im Jahr zuvor den Vizemeistertitel. Württemberg II unterlag gegen Brandenburg I knapp mit 1,5:2,5, wobei insbesondere der Sieg von Th. Hickl über den erfahrenen G. Walter sehenswert war. In der Schlussrunde remisierte Württemberg I schnell mit Berlin I, während Württemberg II ein sehr achtbares 2:2 gegen Hamburg I (Platz 6 der Startrangliste!) dank eines ersten Sieges von R. Franck über den alten Haudegen G. Jacoby erkämpfte.
In der Endabrechnung belegte Württemberg I mit 9:5 Mannschaftspunkten den 7. Platz, während Württemberg II knapp einen Platz in der oberen Tabellenhälfte mit guten 7:7 Mannschaftspunkten und Platz 17 verfehlte. Die eifrigsten Punktesammler waren bei uns Chr. Frick mit 4,5 aus 7, D. Hottes mit ebenfalls 4,5 aus 7 und H. Gerstenberger gar 4,5 aus 6, wobei die beiden letztgenannten ohne Niederlage blieben.
Hajo Gnirk

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