
Fürs Finalwochenende waren diese vier Mannschaften qualifiziert: der Ausrichter vom SK Kirchweyhe, die beiden Bundesligamannschaften der OSG Baden-Baden und der SF Deizisau sowie die SG Leipzig. Letztere hatten nur Außenseiterchancen, zumal sie ihren großmeisterlichen Gegnern der anderen Vereine nominell um 200 bis 300 ELO-Punkte unterlegen waren.
Und so kam es auch: Während am Samstag bei Kirchweyhe gegen Deizisau drei Partien remis ausgingen - einziger Sieger war Alexander Donchenko (Deizisau) gegen Mladen Palac (Kirchweyhe), siegte Baden-Baden mit 4:0 gegen Leipzig.
Der Sonntag verlief ähnlich: Beim Spiel um Platz drei setzte sich Kirchweyhe 3:1 gegen Leipzig durch, während bei Deizisau - Baden-Baden wiederum drei Partien, diesmal nach wechselvollem Verlauf unentschieden endeten. Zum Matchwinner avancierte Alexander Donchenko, diesmal sogar mit Schwarz gegen keinen Geringeren als den Ex-Weltmeister und Erfolgstrainer von Porto Carras (auch damals lief parallel Fußball und für die Ukraine war, kein Scherz, Rybka(!) im Tor) Rustam Kasimdschanow. Dieser Sieg ist um so höher einzuschätzen, da Kasimdschanow kurz zuvor bei den französischen Mannschaftsmeisterschaften eine 2800+ Performance ablieferte.
Einen Bericht mit allen Partien, samt dem Hinweis dass Roland Schmaltz (Baden-Baden) seinen Vorteil nicht in einen Sieg verwandeln, bzw. Zdenko Kozul (Deizisau) ihm entwischen konnte, findet sich auf den Seiten des Schachbunds:
Auf seiner Seite hat Conrad Schormann den Finalsieg von Alexander Donchenko, wie auch die Partie Vincent Keymer - Jan Gustafsson, einer sehenswerten Videoanalyse unterzogen und zeigt auf, dass unser „Gusti“ - einer der Porto Carras Helden vom November 2011 - zwar selten am Brett sitzt, aber theoretisch nach wie vor beschlagen und wie damals sehr gut vorbereitet ist. Beinahe hätte er Vincent erwischt, aber auch er entkam ins Remis.
Leicht verspätet, aber nicht weniger herzlich erfolgten - aufgrund seines Urlaubs - die Glückwünsche unseres Präsidenten nach Deizisau. Schließlich hat eine Mannschaft aus dem Ländle den Pott geholt. Nichtsdestotrotz bleibt abzuwarten, wie es mit den drei Grenke Mannschaften - im Einzelnen sind das mit Bischwiler der aktuelle Meister in Frankreich sowie das ambitionierte Team aus Deizisau und mit Baden-Baden der Bundesligadominator der letzten Jahre - nach dem Ausscheiden des Mäzens und seines Organisators weiter gehen wird.

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