
Vor kurzem hatten wir in dieser Vorschau auf das große Heimwochenende des SK Schwäbisch Hall in der 1. Frauenbundesliga mit drei Wettkampftagen hingewiesen. Die Besucher des Spitzenmatches am Samstag mussten Ihr Kommen nicht bereuen. Es wurde hervorragendes Schach und spannende Partien geboten.
An Brett 1 kam in der Partie zwischen GM Anna Muzychuk (BAD, ELO 2535, UKR) und IM Nino Batsiashvili (SHA, ELO 2498, GEO) eine Spanische Eröffnung mit d3 aufs Brett. Mit geduldigem Spiel konnte Anna, die ältere Schwester der aktuellen Weltmeisterin Maria Muzychuk, kleine Stellungsvorteile ansammeln und am Ende einem erfolgreichen Königsangriff führen. Die beiden Muzychuk-Schwestern tragen schon lange den Großmeistertitel und leben in Lwiw in der Westukraine. Lwiw ist der ukrainische (und der polnische) Name der alten Stadt im äußersten Osten der ehemaligen K.u.K.-Monarchie, zu Sowjetzeiten nannte man sie auf russisch Lwow und Lemberg war der deutsche Name.
An Brett 2 hatte es die Moskauerin Alina Kashlinskaya mit der Frauen-Weltmeisterin von 2004 Antoaneta Stefanova aus Bulgarien zu tun.
Die Ex-Weltmeisterin verbrauchte von Anfang an recht viel Bedenkzeit, und noch einmal fast ihre ganze restliche Zeit, als sie sich im dreizehnten Zug zwischen f7-f6 und Tf8-e8 zur Abwehr einer Mattdrohung
entscheiden musste. Aber vermutlich war die Partie zu diesem Zeitpunkt schon verloren.

Sodann kam es zu zwei Remisen am vierten Brett in einem abgelehnten Wolgagambit zwischen den beiden Ekaterinen, Atalik (SHA) und Kovalevskaya (BAD), sowie am sechsten Brett in der Winawer-Variante der Französischen Verteidigung mit Dd1 - g4 x g7 x h7 zwischen Karina Ambartsumova und Elena Sedina.
So liefen am Ende noch die zwei Partien zwischen GM Ketevan Arakhamia-Grant (BAD, ELO 2353, SCO)
und IM Deimante Daulyte (SHA, ELO 2372, LIT), ein Endspiel mit ungleichen Läufern, das Remis enden musste, sowie zwischen Ketino Kachiani-Gersinska
und Irina Bulmaga, wo die Entscheidung fallen konnte. Ketino, die aus Georgien stammende deutsche Auswahlspielern lebt schon seit vielen Jahren mit Ehemann und Kindern in Baden,
während Irina, die aus Moldawien stammende rumänische Bloggerin, erst in der letzten Saison zu Schwäbisch Hall stieß. Beide Spielerinnen hatten lange Zeit laviert, und mangels
Feindberührung hatte bis zum 40-ten Zug keine Seite einen ernsthaften Vorteil erringen können. Doch dann ging es los mit der Taktik, und wie!

41. Sc3 - d5 sieht nun gut aus, oder!?

Frage: Hätte Weiß besser spielen können? Aber ja. Ein anderer Läuferzug hält einen gewissen Vorteil fest: 42.La1 - f6, während der simple Zug 42.f4 - f5! sofort gewinnt. Dann hätte Baden-Baden den 3½-Sieg in der Tasche gehabt.








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