
Die diesjährige Deutsche Ländermannschaftsmeisterschaft der Frauen wurde vom 04. bis zum 07. Juni in Braunfels ausgetragen. Das Teilnehmerfeld bestand aus 12 Mannschaften.
Im Vorfeld zu den Meisterschaften war es sehr schwierig die acht benötigten Spielerinnen zu finden, die mitspielen wollten und konnten. Alleine vier Spielerinnen kommen von den Schachfreunden Deizisau, die auch die Anreisekosten aus dem Ausland übernahmen. Ein Dank geht hier an den 1. Vorsitzenden Sven Noppes. Das gilt auch für eine Spielerin aus Schwäbisch Hall. Danke für die Unterstützung von SF Michael Riedel - Präsident SK Schwäbisch Hall.
Nur fünf Tage vor Turnierbeginn ereilte uns die Nachricht, dass die an Brett 4 gesetzte Spielerin, Jana Zpevakova wegen Prüfungen ausfällt. Keine gute Ausgangsposition für unsere Mannschaft, da nun auch die Ersatzspielerin bereits an Brett 8 saß. Wir konnten dieses Jahr leider nicht die beste Mannschaft aufbieten.
Wir spielten in der Aufstellung:
In der ersten Runde wurde uns Hamburg zugelost. Leider verlor unsere Mannschaft unglücklich dieses Spiel mit 4,5:3,5 Punkten. Obwohl das Ergebnis eine klare Sprache spricht, sah es während des Verlaufs der Partien eher nach einer knappen und sehr spannenden Entscheidung aus. Katerina Zpevakova musste alles riskieren um zu gewinnen und so ein Mannschaftspunkt herbeizuführen, was ihr leider nicht gelang und am Ende verlor sie die gewonnene Stellung und Endspiel! Wirklich Schade!
Nach der Niederlage in der 1. Runde konnte dennoch mit einer schwächeren Mannschaft gerechnet werden. Württemberg gewann klar gegen Saarland mit 5:3 in der zweiten Runde.
In der dritten Runde wartete mit Mecklenburg-Vorpommern ein weiterer überlegener Gegner auf die Spielerinnen. Beide Parteien punkteten abwechselnd, so dass es zu jedem Zeitpunkt spannend blieb. Zum Abschluss des Tages konnten wir leider keinen Mannschaftspunkt für uns holen und verloren erneut knapp und unglücklich mit 4,5 zu 3,5 Punkten.
In der vierten Runde kam es zum Baden-Württembergischen Länderduell welches Baden mit 1,5 :6,5 klar und souverän für sich entscheiden konnte.
Am Nachmittag analysierten wir mit unserer IM Cristina-Adela Foisor die bisher gespielten Partien und erhielten wertvolle Tipps für die letzte Runde.
Gegen die nominell schwächeren Spielerinnen aus Rheinland Pfalz sollten am letzten Tag noch zwei Punkte eingefahren werden. Mirjam einigte sich mit ihrer Gegnerin auf ein sehr schnelles Remis, es folgten weitere Punkte von Cristina-Adela, Simona, Katerina, Hannelore und Biserka. Marina und Yana steuerten noch jeweils ½ Punkt zum Sieg bei. Württemberg gewann klar gegen Rheinland Pfalz mit 1,5:6,5 und das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können.
Die meisten Punkte für Württemberg und die besten Einzelergebnisse erzielten die erfahrenen und erfolgreichsten Spielerinnen: Simona Gheng und Yana Rempel jeweils 4 aus 5!, IM Cristina-Adela Foisor 3,5 aus 5! und Katerina Zpevakova 3 aus 5!
Ich möchte mich bei der gesamten Mannschaft für das Engagement und den Kampfgeist bedanken.
Am Ende des Turniers wurde NRW mit 24 BP und 8-2 MP vor Sachsen und Hamburg Deutscher Mannschaftsmeister-LV 2015. Herzlichen Glückwunsch!
Württemberg war mit vier Mannschaftspunkten zwar punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften, aber „für die Feinwertung“ wurde als Zweitwertung leider der Gegnerschnitt anstatt der Brettpunkte herangezogen! (schon wieder ein Unsinn und Täuschung!) Hier stand Württemberg mit 20 BP deutlich vorne.
Bei wunderschönen vier Tagen in Braunfels war die Stimmung sehr harmonisch und was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.
Um einem Medaillenplatz wieder zu landen, brauchen wir in Zukunft noch weitere starke Spielerinnen aus dem SV Württemberg. der nächste Termin ist: 26. - 29. Mai 2016 in Braunfels
| Rang | MNr | Mannschaft | TWZ | At | S | R | V | Man.Pkt. | GegWrt | Brt.Pkt |
| 1. | 7. | NRW | 1893 | 4 | 0 | 1 | 8 – 2 | 1783 | 24.0 | |
| 2. | 9. | Sachsen | 1831 | 4 | 0 | 1 | 8 – 2 | 1701 | 28.0 | |
| 3. | 3. | Hamburg | 1689 | 3 | 1 | 1 | 7 – 3 | 1835 | 22.0 | |
| 4. | 4. | Hessen | 1875 | 3 | 1 | 1 | 7 – 3 | 1756 | 22.5 | |
| 5. | 1. | Baden | 1894 | 2 | 1 | 2 | 5 – 5 | 1816 | 22.5 | |
| 6. | 11. | Thüringen | 1838 | 2 | 1 | 2 | 5 – 5 | 1723 | 22.5 | |
| 7. | 2. | Bayern | 1876 | 2 | 1 | 2 | 5 – 5 | 1707 | 24.5 | |
| 8. | 10. | Schleswig Holstein | 1635 | 2 | 0 | 3 | 4 – 6 | 1762 | 13.5 | |
| 9. | 5. | Mecklenburg-Vorpommern | 1531 | 2 | 0 | 3 | 4 – 6 | 1725 | 17.5 | |
| 10. | 12. | Württemberg | 1854 | 2 | 0 | 3 | 4 – 6 | 1643 | 20.0 | |
| 11. | 6. | Rheinland-Pfalz | 1679 | 1 | 1 | 3 | 3 – 7 | 1781 | 15.5 | |
| 12. | 8. | Saarland | 1424 | 0 | 0 | 5 | 0 – 10 | 1786 | 7.5 |
Referentin für Frauenschach des SVW
Biserka Brender

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