Am Samstag war Verbandstag   -   Den Ganzen Tag   -   In Spraitbach!

Veröffentlicht am: 01.07.2019 von Claus Seyfried in: Presse und Öffentlichkeitsarbeit Drucken

Spraitbach liegt in einer wunderschönen Landschaft auf halbem Weg zwischen Schwäbisch Gmünd und Gaildorf, an Mutlangen kommt man auch vorbei. Alexander Ziegler und seine Helfer von den SF 90 Spraitbach haben den Delegierten, Ehrenmitgliedern, Gästen des Schachverbandes sowie den Mitgliedern des Erweiterten Präsidiums einen sehr guten und entspannten Verbandstag bereitet. In ihrer Kulturhalle, an der jeder handwerklich begabte Bürger der Gemeinde mitgearbeitet hat. Sonne war auch bestellt!

Es hat keine Umstürze gegeben und auch sonstige Sensationen blieben weitestgehend aus. Aber für eine vernünftige Reportage wird noch ein wenig Zeit benötigt, sorry. Einstweilen gerne schon mal ein paar Fotos!

So, es geht weiter im Text. Die Aktualisierung erfolgte am 8. Juli.

Fast pünktlich konnte Präsident Armin Winkler den Verbandstag eröffnen. Er begrüßte unsere Ehrengäste Johannes Schurr (Bürgermeister Spraitbach) und Manfred Pawlitta (WLSB-Vizepräsident), Ehrenmitglied Eberhard Hallmann und kündigte an, dass das Arnulf-Reiz-Gedächtnisturnier, ein Vergleichskampf der Bezirke, nun wiederbelebt werde. Nach der Totenehrung für unsere verstorbenen Schachfreunde Bernhard Mehrer (ehemaliger Präsident), Hajo Gnirk (langjähriger Verbandsspielleiter und Seniorenreferent), Reinhard Nuber (Oberschwaben), Philipp Montigel sowie Dr. Marc Stuckel folgten die Grußworte der Ehrengäste und unseres Gastgebers Alexander Ziegler, 1. Vorsitzender der SF 90 Spraitbach.

Sodann nutzte Schatzmeister Dennis Bastian im Rahmen des Tagesordnungspunktes „Berichte des Präsidiums“ zusätzlich zu der vorab erfolgten Veröffentlichung in der Verbandstagsbroschüre die Gelegenheit die Ausgaben und Einnahmen des Verbandes zu erläuitern. Außerdem wurde angekündigt, dass wir eine Änderung unserer IT-Infrastruktur anstreben. Eine rege Diskussion ergab sich aus Jürgen Lunardis (SC Magstadt) Frage nach den Zukunftsvisionen des Verbandes. Nach dem Verständnis des Präsidiums sind der dafür beste Rahmen die Führungsseminare, die von Zeit zu Zeit angeboten werden. Zuletzt leider vergeblich. Hier können sich alle interessierte Verbandsmitglieder einbringen. Aus dem vorletzten Führungsseminar resultierte ja das „Württemberger Modell“, das Carsten Karthaus im Spielbetrieb in den letzten beiden Jahren so voran gebracht hat.

Nach der Mittagspause stellte zunächst Rainer Scholte (Heilbronner SV) die Aktivitäten der Heilbronner Schachvereine im Rahmen der Bundesgartenschau vor. Nach der Entlastung des BGB-Vorstandes folgte dann einer der interessanteren Punkte, nämlich die Wahlen. Präsident Armin Winkler, die Vizepräsidenten Walter Pungartnik und Michael Meier, sowie Schatzmeister Dennis Bastian wurden mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Da Dirk König wegen seiner beruflichen Belastung an verantwortungsvoller Position in einer Großbank auf eine erneute Kandidatur verzichtete, war ein weiterer Vizepräsident neu zu besetzen. Als einziger Kandidat wurde Claus Seyfried gewählt. Für die nun vakante Position des Öffentlichkeitsreferenten konnte im Vorfeld des Verbandstags kein Kandidat gefunden werden. Beim Verbandstag schien es zunächst, als habe man einen Nachfolger. Doch der gewählte Kandidat verzichtete noch am selben Abend. Neu im Präsidium ist nun der beim Verbandsjugendtag gewählte Verbandsjugendleiter Philipp Soos (SV Backnang). Er drückt den Altersdurchschnitt der Funktionärsriege merklich. Beim Spielausschuss, natürlich weiterhin unter der Leitung des alten und neuen Verbandsspielleiters Carsten Karthaus, und beim Verbandsschiedsgericht, weiterhin unter der Leitung von Alexander Häcker, gab es ein paar Änderungen. Die Details dazu bitte dem Protokoll zum Verbandstag entnehmen, das in Kürze hier veröffentlicht wird.

Nun folgte die eigentliche Arbeit. Es galt über eine Reihe von Satzungsänderungen, die Dennis Bastian eingebracht hatte, sowie über die Anträge von Carsten Karthaus zur WTO zu befinden. Das Meiste wurde angenommen, zum Teil mit geringen Modifikationen. Vor der abschließenden Siegerehrung der vier zum Arnulf-Reiz-Turnier angetretenen Bezirke gab es noch einen Höhepunkt. Walter Pungartnik war zu Beginn des Verbandstags noch nicht anwesend, weil er am Stuttgarter Schlossplatz beim Aufbau unseres Standes im Rahmen des Kinder- und Jugendfestivals gebraucht wurde. Diese Zeit hatte Armin Winkler genutzt um Walter Pungartnik als Ehrenmitglied des Schachverbands Württemberg vorzuschlagen. Dem konnten alle zustimmen! Davon erfuhr Walter Pungartnik erst jetzt und er durfte stehende Ovationen des Verbandstags entgegen nehmen.

Claus Seyfried
Ehemaliger Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Ein Blick ins Plenum.


Noch ein Blick.


Das Präsidium nicht ganz vollzählig. Zwei Vizepräsidenten waren abwesend, der dritte, Walter Pungartnik, wurde noch in Stuttgart beim Aufbau für das Kinder- und Jugendfestival gebraucht.


Grußwort des Gastgebers, Alexander Ziegler, 1. Vorsitzender Schachfreunde 90 Spraitbach.


Der Bürgermeister von Spraitbach Johannes Schurr.


Yves Mutschelknaus wird als 1. Vorsitzender der Württembergischen Schachjugend mit der Silbernen Ehrennadel und einem Präsent verabschiedet. Der junge Mann neben ihm ist Philipp Soos aus Backnang, sein Nachfolger.


Werner Dangelmayer (TG Biberach) ist der scheidende Referent für die Mitgliederverwaltung. Er war auch maßgeblich auf DSB-Ebene aktiv.





Walter Pungartnik wurde einstimmig als Ehrenmitglied des Schachverbandes gewählt.


Stehende Ovation zu Ehren Walter Pungartniks. Das haben wir so noch nicht gesehen.


Platz 2 für Alb-Schwarzwald mit Gerd Friedrich, Marcel Melzer, Julius Steiglechner und Dennis Britsch.
Auf dem Bild fehlen Kevin Narr und Joschua Bueble.


Platz 3 Ostalb mit den Spielern Christian Stanescu, Lothar Roth, Roland Macho, ? Weber, Alexander Siopidis und Benjamin Donath.


Oberschwaben rauscht herein.


Platz 4 für Oberschwaben mit Mahmoud Zyadah, ? Hafner, Thomas Kromer, Vadim Reimche, Roland Fritz und Dr. Dieter Knödler.


Das Siegerteam vom Unterland. Robin Stürmer in seiner bevorzugten Position. Die weiteren Mitstreiter waren Ralf Müller, Bernd Egger, Oliver Zeyer, Werner Schuran und Andreas Müller.




Hier noch so etwas wie ein „Twitter-Protokoll“