
Alle kamen nach Weingarten. Der Firmeninhaber Max Habisreutinger hatte im Tagungsraum seines Unternehmens ein schönes Ambiente für diese Endrunde zur Verfügung gestellt. Und es fehlte an nichts. Höchste Spannung war angesagt. Zwar stand der Landesligameister mit dem SF Mengen bereits fest, aber bei 2 Absteigern konnten alle ab Platz 4 noch absteigen.
Stefan Günther begrüßte die Mannschaften und Gäste. Bezirksleiter Thomas Hartmann und Spielleiter Holger Namyslo ehrten vor Anpfiff den neuen Landesligameister Mengen. Martin Zebandt und Holger Namyslo leiteten dann die spannenden 5 Spielpaarungen.
Die Ausgangssituation: 5. Weiße Dame Ulm 7 / 31,5, 6. Lindau 7 / 31,0, 7. Ravensburg 7 / 30,0, 8. TSV Langenau 6 / 30,5, 9. Jedesheim 6 / 27,5 10. Weingarten 5 / 29,5.
Der Ausrichter Weingarten musste also gewinnen und zwar hoch, um gute Chancen auf den Klassenerhalt zu bekommen.
Weingarten – Ravensburg: Weingarten legte los wie einst Blücher. Die beiden Organisatoren Stefan Günther und Max Habisreutinger überrannten als erste die gegnerischen Stellungen. Früh zeichnete sich ein hoher Sieg für Weingarten ab. Am Ende hieß es 6 : 2 für Weingarten, die damit zunächst mal vorbei an Ravensburg, Jedesheim, Langenau, Lindau und auch Weiße Dame Ulm waren. Aber es sollte in diesem Drama anders kommen.
Lindau – Post Ulm: Bereits vor der ersten Zeitkontrolle zeichnete sich ein Sieg für Lindau gegen die nur 7 Postler ab. Am Ende war es ein deutliches 6 : 2 für Lindau gegen den Tabellendritten. Lindau damit gerettet.
Markdorf – Jedesheim 3. Hat man ja nicht oft, dass eine dritte Mannschaft in der Landesliga antritt. Die Jedesheimer hatten es geschafft und wollten, dass es auch so bleibt. Als Tabellenvorletzter war die Ausgangssituation nicht so toll, zumal der Gegner Markdorf lautete. Markdorf Tabellenzweiter und verbandsligaerfahren. Bernhard Jehle startete für Jedesheim die Punkteserie an Brett 5. Am Ende kam Markdorf mit 2,5 : 5,5 deutlich unter die Räder. Jedesheim 3 damit ebenfalls gerettet.
Weiße Dame Ulm 2 – Biberach 2: Durch den hohen Sieg von Weingarten, war Biberach schon früh aus dem Schneider. Den Tabellenfünften Weiße Dame Ulm konnte es aber noch erwischen. Und tatsächlich wurde es auch für die ebenfalls nur sieben Ulmer der Weißen Dame sehr knapp. Die letzte Partie an Brett 1 sicherte gerade so das 4 : 4. Robert Mierzwa hatte sein gewonnenes Turmendspiel sicher nach Hause gebracht. Durchatmen bei der Weißen Dame.
Und da war noch Mengen – Langenau 2. Der Meister Mengen war in Bestbesetzung angereist um auch den letzten Spieltag dieser Saison zu genießen. Mengen – in den vergangenen Jahren häufig ein Abstiegskandidat – hatte in dieser Saison sich gerade mal 2 Unentschieden geleistet und ansonsten alle Matche gewonnen. Aber Langenau hatte einen guten Tag erwischt. Lag frühzeitig in Führung. Die längste Partie des Tages entschied über den Klassenerhalt. Bei Stand von 4 : 3 für Langenau, musste Goswin Mose an Brett 4 sein Turmendspiel halten, was ihm auch gelang. Und somit zog auch Langenau an den Weingartener vorbei. Spannender hätte es wirklich nicht sein können. Die zahlreichen Zuschauer hatten einen sehr interessanten Schachtag. Ravensburg und Weingarten müssen leider in die Bezirksliga Süd absteigen.
Holger Namyslo (Bezirksspielleiter)

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