

Gut besuchter Schachstand am Donnerstag – dem „Kids-Tag“ bei der Spielemesse
Wie schon voriges Jahr war, im Gegensatz zu allen anderen Jahren, der Freitag der ruhige Messetag mit überschaubarer Beteiligung. Auch nachmittags hielt sich der Besucherandrang „in Grenzen“ – und nicht nur beim Schachstand, sondern auch bei den anderen Ständen in unserer Nähe – es war einfach nicht so viel los, wie in den anderen Jahren zuvor. Zum Simultanspiel gegen Ralf Penzkofer, von der Firma Lasercom GmbH, der auch beim Promischachturnier am Samstag mitspielte, traten während einer Spielzeit von ca. 1,5 bis 2 Std. so an die 15 Schachspieler gegen Ralf Penzkofer an. Er gab eine Partie ab, spielte 2 Remis und gewann den Rest der Spiele.

Simultan durch den Promi-Schachspieler, Ralf Penzkofer, am Freitag dem ruhigen Messetag
Aber an den beiden folgenden Samstags- und Sonntags-Tagen war unser Schachstand fast pausenlos besetzt, so dass oft kaum ein freies Schachbrett zu finden war, oder kein freier Standbetreuer zur Verfügung stand, – es wollten einfach zu viele Besucher „Schach spielen“ – wie die Jahre davor auch. Speziell am Samstag hatten wir ja mit dem Regio-Cup für Jugendliche und dem anschließendem Promi-Schachturnier eine Doppelveranstaltung neben der laufenden Schachpräsentation an unserem Schachstand.
Samstags Nachmittag spielte dann wieder das junge Schachtalent von den Sfr. Kornwestheim, Danny Ji, von 14:00 bis ca.17:30Uhr Simultan, wobei er 36 Partien spielte und davon nur 2 Remis abgab, alle anderen Partien hat er gewonnen –eine Superleistung!

Am Sonntag gab es einen überraschenden Besuch des neuen Württembergischen Schachmeister, Georg Braun, (DWZ 2295) vom SK Bebenhausen 1992, der dann ganz spontan von 14:00 bisca.15:30Uhr Simultan spielte. In diesen 1,5 Std. absolvierte er mit einem atemberaubenden Tempo 26 Schachpartien und gab dabei nur 1 Remis ab, eine tolle Leistung.

Georg Braun, der neue Württembergische Schachmeister, bei seinem Simultaneinsatz
Beim Schachlösewettbewerb, der an allen vier Messetagen angeboten wurde, konnte zwischen einem „Einzüger“ – der leichter aussah als er wirklich war – und weiteren originellen Aufgaben sowie mehreren 2- und 3-Züger, gewählt werden. Der Renner war natürlich die leichte Mattaufgabe auf dem Demobrett, aber auch die originelle Aufgabe „Weiß setzt eine Figur ein und setzt dann in einem Zug matt“, wurden rege angenommen. Die wirklich sehr schwierige Problemaufgabe, „Matt in 2 und 3 Zügen“ wurde nur von ganz wenigen Messebesuchern, meist gute Vereinsspieler, gelöst. Die Beteiligung an diesen 4-tägigen Lösewettbewerb lag dieses Jahr bei beachtlichen ca. 90 Teilnehmern. Am Sonntag gegen 17:30 fand dann die Siegerehrung mit Sachpreisen und als Höhepunkt die Verlosung des Schachpokals statt. Diesen Pokal gewann dann Bernhard Stolz, ein Schachspieler vom SC Magstadt
Großer Andrang beim „Schach-Lösewettbewerb“


Am Samstag und Sonntag waren sehr oft „alle Bretter“ besetzt.
Auch der Info- und Aktionsstand von Ralf Schreiber mit seinem pädagogischen Konzept „Schach für Kids“ ab 3 Jahren in Kindergärten, fand durchaus Beachtung und Interesse bei so manchen Besuchern. Auch der Messeleitung war dieser pädagogische Beitrag wieder sehr willkommen, so dass Herr Schreiber am Samstag einen eigenen Seminarbeitrag über dieses Thema halten konnte. Er will auch bei der nächsten Spielemesse 2020 wohl wieder dabei sein.
Der Schachpräsentationsstand und die durchgeführten Schachtreff-Aktionen und Turniere standen unter der organisatorischen Leitung von Walter Pungartnik, Breitenschachreferent des SVW und Philipp Soos, den neuen WSJ- Vorsitzender. An dieser Stelle sei auch den anderen Helfern dieses Schachstands, vorrangig vom Schachbezirk Stuttgart sehr herzlich gedankt, - stellvertretend darf ich hier Manfred Lube – SGm Vaihingen-Rohr und Ernst Wasmer - SV Wolfbusch nennen, die bei allen 4 Messetagen, einschließlich des Standaufbaus am Vortag dabei waren..
Es sei aber auch allen anderen Helfern, die zum Gelingen dieser Schachpräsentation betrugen, an dieser Stelle herzlichst gedankt – denn solche mehrtägigen Veranstaltungen schafft man nur in Teamarbeit mit mehreren Betreuer, durchschnittlich 5 bis 6 Betreuer pro Tag!
Auch an die Projektleiterin der Spielemesse, Frau Kerstin Heim, gilt mein herzlicher Dank für die stets gute Betreuung.
Ihr Breitenschachreferent und Vize, Walter Pungartnik.

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