Letzte Vorbereitungen, erste Gäste, bald geht es los und vorweg noch ein paar Hinweise - frei nach Brecht "erst kommt Fressen, dann die Moral":
Essenszeiten:
- Frühstück 07:00 - 08:30 Uhr
- Mittagessen 12:00 - 13:30 Uhr
- Abendessen 20:00 - 21:00 Uhr
Freizeitangebote:
- Schwimmen: Dienstag, Donnerstag und Samstag jeweils von 18:00 - 20:00 Uhr (man muss immer mindestens zu zweit sein)
- Spaziergang von ca 1,5 km zu einem Aussichtspunkt mit Blick übers Neckartal nach S und ES: Samstag 09:30 - 10:30 Uhr
Meisterturnier
Georgescu - Gavrin: W nimmt den a6 mit dem L, aber als S sich den a4 mit dem S holt, wird dessen Dame überlastet und nach dem Verlust der Figur war die Partie in höherem Sinn entschieden.
Miller - Velicka: nach der Eröffnung war die Stellung ausgeglichen, nach und nach wurde Weiß überspielt: zunächst ein Bauer für die Qualität, dann wurde durch den Damentausch die schwarze Bauernstellung repariert, als W versuchte seine Bauernmehrheit am Damenflügel in Bewegung zu setzen und der letzte Mohikaner ersatzlos verloren ging, setzte sich das Mehrmaterial schnell durch.
Braun - Korneev: Springer und Damen waren getauscht, W hatte die leicht bessere Bauernstruktur und nach Tausch eines Turmpaars und der schwarzfeldrigen Läufer forcierte W das Remis
Albrecht - Walter: W hatte ein wenig Druck aus der Eröffnung S konnte ausgleichen, das Endspiel sah remislich aus, aber W hatte 3 gegen 2 B am Damenflügel und dank unpräziser Verteidigung seines Gegners doch noch gewinnen.
Rozentalis - Zuferi: ein natürlich aussehender Entwicklungszug brachte W leichten Vorteil. W erkämpfte sich einen Vorpostenbauer auf d6 - aber ist der stark oder schwach? Mit dem Schlagen der Bauern auf a2 und b2 waren alle Schleusen für einen Königsangriff offen. S opferte die Dame, W die Qualität und bei D+2B gegen 2T entschied mit d6-d7 der vorgerückte Bauer.
Kandidatenturnier
In Runde 1 gab es keine Überraschungen: lediglich an Brett 3 und 5 (das war auch längste Partie des Tages) konnten die Spieler mit Sschwarz ihren nominell stärkeren Gegnern einen halben Punkt entreißen. Ansonsten setzten sich die Favoriten durch
IODFEM
Bei den Frauen fehlt eine Ausländerin, ansonsten wäre das Turnier normenfähig, schade. Hier wurden keinen Gefangenen gemacht: in Runde 1 setzten sich überall die Favoritinnen durch.
Inklusionsturnier
Leider spielen - so kurz nach Dresden - nur vier Teilnehmer um den Titel des offenen Baden-Württembergischen Meisters. Also wurde aus dem Schweizer System ein Rundenturnier: jeder spielt gegen jeden einmal mit Weiß, einmal mit Schwarz und einem Tag Pause. In der ersten Runde gab es einen Sieg und ein Remis.
... und dafür, dass alle Partien aller Turniere möglichst überall hin live übertragen werden, sorgt ...