Runde 6: Beide Mannschaften gewinnen die Vorschlussrunde. Ü50 spielt um den Pott, Ü65 um die Bronzemedaille
Die Ü50 musste gegen Verfolger NRW gewinnen um die Tabellenführung zu behaupten. Markus Kottke (Brett 4) gewann eine Figur, was die sofortige Aufgabe zur Folge hatte. Die Remise von Ralf Müller (1) und Thomas Brückner (3) sicherten den Vorsprung. Christian Beyer (2) hätte sich ein Remis leisten können, hatte jedoch eine Druckstellung auf der b-Linie und gewann den Bauern b2 und damit die Partie zum 3:1 Sieg. Mario Born pausierte. Vor der letzten Runde hat die Ü50 einen Mannschaftspunkt und 1,5 bzw. 2,5 Brettpunkte Vorsprung auf Baden bzw. Rheinland/Pfalz, die in der Schlussrunde im direkten Duell aufeinander treffen. Wir müssen noch gegen Bremen antreten.
Für die Ü65 zählte nur ein Sieg gegen Brandenburg, um noch in die Medaillenränge vorstoßen zu können. Zwar reichte es nur für Remis an Brett 1 (Rolf Fritsch) und 2 (Josef Jurek). Andreas Carstens (4) und Dieter Migl (3) konnten aber ihre Partien zum 3:1 Endstand gewinnen. Vor der letzten Runde stehen wir jetzt auf dem 3. Platz, den wir gegen NRW verteidigen müssen.
Runde 7: Ü50 zum fünften Mal in Folge Deutscher Meister. Ü65 verteidigt den 3. Platz.
Vier Remisen reichte der Ü65 von Württemberg zum 3. Platz. Nach einem sehr schnellen Remis von Rolf Frisch (1) und einem schnellen Remis von Josef Jurek (2) bekamen auch Dieter Migl (3) und Andreas Carstens (4) ein Remis Angebot. Da Thüringen schon einen Brettpunkt abgeben hatte, konnte die Ü50 mit 9:5 Punkten die Platzierung aus dem Vorjahr wiederholen. Es gewann Baden mit 13:1 Mannschaftspunkten vor Bayern1 mit 12:2 Punkten. Die Punkte holten Rolf Fritsch 2,5 aus 7, Josef Jurek 4 aus 7, Dieter Migl 4,5 aus 7, sowie Andreas Carstens mit 5 Punkten aus 7 Partien.
Den 5. Meistertitel in Folge holte sich die Ü50 Mannschaft von Württemberg. Die mutige Spielweise von Markus Kottke (3) wurde mit einem Matt Sieg belohnt. Da es im Verfolgerduell schon 1:1 stand, konnten Mario Born (4) und Ralf Müller (1) Remis anbieten, da Baden höchstens einen Brettpunkt weniger erreichen könnte. Christian Beyer (2) stand in einer wilden Partie anfangs schlecht, konnte seine Stellung konsolidieren und die Partie mit seiner überlegenen Spielweise im Endspiel zum 3:1 Sieg gewinnen.
Wir holten 12:2 Punkte und gewann zum Schluss deutlich vor Baden und Rheinland/Pfalz mit 10:4 Punkten. Ralf Müller 3,5 aus 6, Christian Beyer 4 aus 6, Thomas Brückner 3,5 aus 6, Markus Kottke mit phänomenalen 6,5 aus 7 sowie Mario Born 2 Punkten aus 4 Partien holten zusammen 19,5 Brettpunkte als Ausbeute - 2,5 Brettpunkte mehr als Baden auf Rang 2.
Fünf Deutsche Meistertitel in Folge ist schon etwas Besonderes. Es ist nicht nur die Spielstärke, sondern auch der Teamgeist, der diesen Erfolg möglich gemacht hat. Ralf Müller, Christian Beyer, Markus Kottke und Mario Born waren an allen fünf Meistertitel beteiligt. Die Mannschaft wurde komplettiert drei Mal durch Thomas Brückner und je einmal durch Karsten Schuh und Dieter Migl.
Auch die Ü65 Mannschaft war in den letzten fünf Jahren sehr Erfolgreich. Ein Deutscher Meister Titel, zwei Vizemeisterschaften und zwei dritte Plätze können sich auch sehen lassen. Rolf Fritsch war als Spitzenspieler als einziger an allen fünf Erfolgen beteiligt.