
Hier zeigen wir die Nachrichten, die wir von unseren württembergischen Vertretern Jens Hirneise und Enis Zuferi aus dem Saarland erhalten.
Zu Runde 2 (Freitag, 04.12.2015) von Jens Hirneise:
Guten Abend Claus, guten Abend liebe Schachfreunde,
in der heutigen 2. Runde hatte Enis gute Chancen gegen den Youngster Keymer, nach der Eröffnung konnte er Ausgleich
erzielen, im Endspiel geriet Enis leider etwas unter Druck und musste sich dann geschlagen geben.
Es war in der gemeinsamen Analyse schwer, den schnellen Gedankengängen der beiden zu folgen,
Bundestrainer Bernd Vökler und ich mussten ein paar mal nachhaken,
was es mit gewissen Zügen auf sich hatte.
Nach dem gestrigen 6-Stunden-Auftakt gegen GM Stern, gegen den ich einige gute Chancen zum Ausgleich liegen ließ
(wie z.B. 35...Sh3!),
gelang mir heute gegen Dieter Riegler vom Deutschen Blindenschachbund ein schöner Angriff mit ungleichfarbigen Läufern.
Nach unseren ersten beiden Begegnungen, die bislang mit einer Niederlage und Remis für mich endeten, konnte ich dieses
Mal in einer bekannten Richter-Rauser-Variante den schwarzen König unter Druck setzen, und zunächst einen Läufer
und einen Zug später meine Dame opfern.
Nach 28.Tgd3! fliegt die Stellung zusammen, da Weiß Dxc5 droht. Es folgte noch 28...Dh6 29.Dxc5 mit Aufgabe
(da 29...Lxc5 an 30.Td8+ Ke7 31.T1d7# scheitert).
Wir sind gespannt darauf, was die morgige 3. Runde für Württemberg an Punkten einbringen wird.
Mit schachlichen Grüßen
Jens

Jens hatte wie gewohnt seine Vorbereitung vergessen. Das machte aber nichts, da er eine Stellung erreichte, die er mit beiden Farben gut kennt. So hatte Jens die richtigen Ideen parat
und konnte seinen Gegner schlussendlich besiegen. Dafür darf er sich morgen mit Schwarz wieder gegen einen Elo-Favoriten beweisen.
Bei mir ging die Vorbereitung voll auf. Von der Eröffnung ging es direkt ins Endspiel, in dem ich mich trotz Minusbauer leicht im Vorteil sah.
Wenige Züge vor der Zeitkontrolle wartete der kritische Moment der Partie. Ich verbrauchte viel zu viel Zeit und sah nicht, wie ich einen fast gewinnbringenden Vorteil
hätte erzielen können. Stattdessen spielte ich zwei ungenaue Züge hintereinander und stand plötzlich auf Verlust.
Schade, aber dafür kann ich morgen mit Weiß einen ganzen Punkt als Ziel nehmen.
Grüße,
Enis
Am Donnerstagmorgen hatte Öffentlichkeitsreferent Claus Seyfried die folgende Nachricht an unsere württembergischen Vertreter Jens Hirneise und Enis Zuferi gesendet:
Hallo Enis,
hallo Jens,
der SVW wünscht Euch viel Erfolg bei der 86. Deutschen Schachmeisterschaft in Saarbrücken. Die erste Runde wurde ja gestern Abend schon ausgelost!
Wenn einer von Euch beiden, oder gerne auch beide, Lust hat während oder nach dem Turnier etwas aus Saarbrücken zu berichten, oder eine besonders gelungene Partie vorzustellen, so würden wir das gerne auf der SVW-Seite veröffentlichen!
Schöne Grüße und nochmals viel Erfolg, Claus Seyfried
Ohne dass das zu erwarten war, hat Enis Zuferi bereits am Abend des ersten Spieltages von seinem Smartphone aus wie folgt geantwortet:
Zu Runde 1 (Donnerstag, 03.12.2015) von Enis Zuferi:
Hallo Claus,
Jens hatte es mit dem Schwergewicht GM René Stern zu tun. Lange hielt er sich wacker, trotz anders lautender Engine-Bewertung,
an die ich nicht glaube, weil die Maschine Weiß im Königsinder generell bevorzugt. Mit einer Kraftleistung
erreichte er ein haltbares Endspiel. Nach der Zeitkontrolle griff er bei knapp werdender Zeit fehl und konnte den weißen
Freibauern nicht mehr aufhalten. Mit Weiß darf Jens gegen einen schwächeren Gegner aufholen.
Auch bei mir sah die Engine Weiß im Vorteil, glücklicherweise durfte ich mit Weiß gegen IM Dr. Erik Zude spielen. Er wählte
eine zweifelhafte Abwicklung und danach war es ein Spiel auf ein Tor mit Blockadespringer auf d4 gegen Isolani und
schlechtem Läufer auf d7 + Schwerfiguren. So richtig fand ich aber keinen Durchbruch und tauschte weiter ab, bis Schwarz
eine kaum zu brechende Stellung hatte. Ein Remis ist aber in Ordnung. Morgen wartet das Talent Vincent Keymer auf mich.
Grüße,
Enis
So nah waren wir bei unseren Spielern noch nie dabei. Aber wir erwarten keineswegs, dass das nun so weiter geht. Denn sie sollen sich vor allem auf ihr Spiel konzentrieren, und dabei wollen
wir möglichst wenig stören. Wenn sie dennoch Zeit und Muße für die eine oder andere weitere Nachricht finden, so freut uns das natürlich!
Viel Erfolg den Beiden am Freitag!



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