OL-Schiedsrichter-Seminar 2018/19

Veröffentlicht am: 06.10.2018 von Hans-Joachim Petri in: Schachverband Württemberg Drucken

OL-Schiedsrichter-Seminar 2018/19

am 08.09.2018

Bericht


Gegen 14:15 Uhr begrüßte Schiedsrichterobmann Klaus Bornschein die Anwesenden im Großen Saal der AWO Stuttgart, dem Spielort des Zentrumsbauer Stuttgart.

Um 14:15 Uhr anwesende Schiedsrichter (18 von möglichen 24, sowie 1 Gast):Arend Baumann (RSR), Steffen Erfle (FSR), Fritz Gatzke (NSR), Uwe Geisdorf (RSR), Tobias Göttel (NSR), Alexander Hande (RSR), Achim Jooß (NSR), Amaru Juscamayta (NSR), Carsten Karthaus (NSR), Norbert Kelemen (RSR), Stephan Martens (FSR), Uwe Naafs (NSR), Thomas Schenk (RSR), Mirko Sibahn (RSR), Klaus J. Stöckler (RSR), Jürgen Viehoff (NSR), Andreas Warsitz (FSR) sowie Klaus Bornschein (NSR, SVW-Schiriobmann, Seminarleiter) und als Gast Andreas Klein (NSR). Ebenfalls anwesend Florian Siegle (Staffelleiter OL), der neben Verbandsspielleiter Carsten Karthaus als Referent tätig war.


Bei Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränken und Butterbrezeln gab es von Staffelleiter Florian Siegle den Rückblick auf die vergangene Saison. Besonders ausführlich ging er auf den 'doppelten Einsatz' von Spielern bei Spielverlegung ein, wie er in der vergangenen Saison in der Verbandsliga 'zum Tragen' kam. Hier wurde durch die Spielleitung auf den Schiedsspruch des Verbandsschiedsgerichts mit einer Regeländerung reagiert(die auf dem nächsten Verbandstag ratifiziert werden muß), wodurch die Konsequenzen für die Mannschaft gemildert werden. Auch bei der 'Strohmannproblematik' gibt es für OL und VL eine neue Herangehensweise. Zu beiden Punkten entspann sich unter den Schiris eine regeAussprache. In der OL selbst gab es diesmal keine Probleme. Insbesondere die Durchführung der Endrunde, ausgerichtet durch die Stuttgarter SF, war eine rundum gelungene Veranstaltung. Für die kommende Saison gibt es dagegen einige Probleme bei der Umsetzung der Neuerungen in den Mannschaftsaufstellungen. So können die in der OL und VL neu eingeführten Jugendbretter nicht im Ergebnisdienst dargestellt werden, wenn die Jugendlichen die Sonderregelung der 3- maligen Meldung (mit-)nutzen. Diese Spieler werden durch die Staffelleitung im Rundschreiben namentlich bekannt gegeben, da sie in den Portal-Aufstellungen nicht aufgeführt sein werden! Die Meldung erfolgt ansonsten nach den üblichen Kriterien. Wie schon in den letzten Jahren wird die OL wieder auf den Ergebnisberichten des DSB geführt. Dieser hat seine Übersicht um die Benennung der eingesetzten Schiris sowie der Hospitanten erweitert. Verbindlich für die Ergebnismeldung bleibt aber weiterhin die Ergebnisseite des SVW. Weiter ist leider noch kein Ausrichter für die Endrunde gefunden. Die Spielberichte können vom Schiri auch per Mail (eingescannt) an den Staffelleiter übermittelt werden, müssen dann aber im Original bis zur Verbandsspielausschußsitzung im Mai/Juni 2019 vom Schiri verwahrt werden. Die Partienotationen gehen wie in der letzten Saison wieder an Harald Keilhack zur Erfassung. Auch bei Harald besteht die Möglichkeit diese eingescannt per Mail zu übermitteln.


Nach einer kurzen Raucherpause übernahm Spielleiter Carsten Karthaus. Er stellte nochmals die gelungene Durchführung der Endrunde heraus und wies auf weitereNeuerungen für diese Saison hin. So ist bei der obligaten Siegerehrung neben dem Preis für den besten/erfolgreichsten Spieler auch ein Preis für die beste/schönste Partie ausgeschrieben. Die Aufgabe des Jurors hat Harald Keilhack, der wieder die Partieerfassung übertragen bekommen hat. Dann geht er kurz alle Neuerungen der WTO durch, die die OL betreffen. Diese sind in der aktuellen Ausführung der WTO durch Fettdruck bzw. Durchstreichung hervorgehoben und gelten vorerst bis zum Verbandstag 2019, wo sie für die kommende Zeit bestätigt werden müssen/sollen. Abschließend geht er auf die angestrebte SVW-Schiedsrichterkommission ein, der auf der letzten erw. Präsidiumssitzung zugestimmt wurde. Zusammensetzung und Inhalte sind noch 'offen' und er sucht zusammen mit dem Schiedsrichterobmann noch Mitstreiter (möglichst mindestens NSR).


Dann weist Klaus Bornschein auf den 'vorläufigen' Einsatzplan hin. Vorläufig deshalb, weil er die FSR nicht mit berücksichtigen konnte. Diese hatten, auf Anraten von Carsten Karthaus, einzig auf der DSB-Seite ihre Terminwünsche angemeldet. Der Abgleich der Termine konnte erst kurz vor diesem Seminar zwischen ihm und Carsten durchgeführt werden. Er bittet die Schiris, die Normen zu erfüllen haben bzw. möchten, sich an die FSRer zu wenden, ob diese jeweils ihren Termin übernehmen und sie selbst dann als Hospitant agieren können. Die 'Wechsel' sind dann bei ihm zu melden und es wird deshalb vor den einzelnen Runden aktuelle Schiri-Pläne geben.


Diesmal sind die WTO-Heftchen rechtzeitig fertig geworden und liegen parat, nicht anwesenden Schiris wird das Heftchen zugeschickt. Weiter wird den neu dazu gekommenen Schiris die FIDERegeln 2017 zugeschickt und diese werden gebeten ihre Shirtgröße bei Carsten anzugeben, damit sie mit den SVW-Schiri-Poloshirts ausgestattet werden können. Da mit Jürgen Viehoff nunmehr auch ein Rollstuhlfahrer zum Schiri-Kader gehört wird eine Abfrage über die 'behindertengerechte Lokalität' mit in den Spielbericht aufgenommen, um in diesem Bereich eine bessere Übersicht zu bekommen. Aufgrund dieser Ankündigung kommen die Vorschläge auch die Angabe eines evtl. Hospitanten und das 'einheitliche Erscheinungsbild' der Mannschaften mit in den Bericht aufzunehmen.


Zu guter Letzt schließt Klaus Bornschein mit dem Hinweis, dass ab dieser Saison die Schiri- Abrechnungen rundenbezogen abgerechnet werden sollen. Dazu braucht er die Fahrkosten der eingesetzten Schiris innerhalb von 2 Wochen nach dem Spieltag und die Kontoverbindung, soweit sie ihm nicht vorliegt. Mit den bekannten Pauschalbeträgen wird er dann eine zusammengefaßte Abrechnungsaufstellung an den Schatzmeister weiterleiten. Dadurch erübrigen sich die bisherigen Schiri-Abrechnungvorlagen.


Im Anschluß wurden dann noch einige Einsätze von zwischen den Schiris getauscht und auch Hospitationen möglich gemacht.


Das Seminar endete gegen 19:15 Uhr.
Seminarleiter