Ja Schach spielen kann auch abseits des Bretts kompliziert sein:

  • der Spielsaal wurde gestern nach der WMM schnell offen gelassen, war aber heute abgeschlossen
  • die zentrale Endrunde besteht aus acht statt der erwarteten zehn Mannschaften
  • da Jedesheim zurück gezogen hat, haben die SF aus HN-Biberach heute spielfrei
  • mit Ebersbach, Stuttgart 1 und Sontheim haben drei Mannschaften 9 Punkte und kämpfen um den Aufstieg
  • Heilbronn 2 hat mit 8 Punkten nur Außenseiterchancen
  • wahrscheinlich ist Grunbach mit 7 Punkten das einzige Team, wo es weder Hoffnungen noch Befürchtungen gibt
  • Gmünd und Biberach haben 6 Punkte, aber Biberach kann seine Punktausbeute nicht mehr verbessern
  • Wernau und Stuttgart 2 haben 5 Punkte und treffen im direkten Duell aufeinander
  • sprich aus diesen letztgenannten vier Mannschaften müssen noch zwei Absteiger ermittelt werden
  • und dann ist da noch die Sache mit den Topscorern: wie sollen erkämpfte Punkte gegen Jedesheim gezählt werden?
  • © Bilder: Biserka Brender

Die Aufstellungen samt ersten Ergebnissen:

Aufstellungen mit Spielstand ca 12:30 Uhr

Zwischenstand - fast schon Endstand

Die Tabelle um 14:30 Uhr

Auch wenn Stuttgart noch spielt, ist ihnen der Aufstieg nicht mehr zu nehmen - Glückwünsche nach Stuttgart, Heilbronn 2 wird ebenfalls gewinnen, aber kann Stuttgart nach Mannschaftspunkten nicht mehr einholen. Soeben ging - beim Stand von 3,5:3,5 die letzte Partie zwischen Gmünd und Ebersbach wie der der Wettkampf remis aus. Besondere Spannung liegt im Kampf Wernau gegen Stuttgart 2: Josef Gheng muss trotz Minusqualle und Minusbauer gegen Lukas Forster gewinnen, damit Wernau nicht absteigt. Egal wie der Kampf ausgeht, damit ist HN-Biberach auf alle Fälle abgestiegen.

Fazit

  • Stuttgart 1 steigt in die Baden-Württemberg Liga auf
  • Stuttgart 2 steigt nicht ab
  • zurück in die Verbandsligen müssen Jedesheim (VL Süd), Heilbronn-Biberach (VL Nord) und Wernau (VL Süd)
  • Die Aufsteiger in die Oberliga stehen mit SK Schwäbisch Hall 1 und SK Bebenhausen 2 bereits fest
  • Topscorer wird Daniel Nunez Grégoire (Stuttgart 1) mit 7 von 8 möglichen Punkten vor Thomas Tschlatscher (Heilbronn 2) mit 7 aus 9, aber weniger Siegen und Daniil Yasmo (Stuttgart 1) 6,5 aus 8. Nicht mehr eingreifen können Richard Walter (Heilbronn 2) mit 6 bzw. Sören Pürckhauer (Sontheim/Brenz 1) mit 5,5 Punkten
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Daniel Nunez Grégoire strahlt Zuversicht aus, auch als er noch nicht weiß, dass er Topscorer wird
FM Robert Gabriel (Stuttgart 2, links) spielt nicht nur mit, sondern gibt auch die Partien ein, so dass sie aus dem Portal herunter geladen werden können
Nunez Grégoire kiebitzt bei Pürckhauer (Sontheim / Brenz, vorne) gegen Tschlatscher (Heilbronn 2) - alle drei könnten Topscorer werden
Analyse im Foyer: Daniil Yasmo (Stuttgart 1) und Oskar Volk (Grunbach) analysieren ihre Partie. Yasmo gewinnt - bei fast 300 Punkten Unterschied und dann noch mit Weiß ist der Sieg eher erwartet, als überraschend. Trotzdem gilt es die PS auf die Straße bzw. auf die 64 Felder zu bringen.

 

FM Josef Gheng (links) hätte als last man sitting gegen Lukas Forster gewinnen müssen, damit Wernau nicht absteigt, die Kiebitze Willy und Josef blicken kritisch
das Meisterbrett mit Daniel Goldinov, Daniil Yasmo, Anant Kalia, Gerhard Lorscheid, Daniel Nunez Grégoire und Dieter Migl - Reus und Fritsch fehlen
Kampfgeist wird belohnt: sieben Siege aus acht Partien sind eine Urkunde und eine Prämie wert - Glückwunsch!
Das Team: Florian Siegle (VSpA), Renato Bajer und Steffen Erfle (Schiedsrichter), es fehlen Andreas Warsitz, Ramin Geshnizjani und die Helfer des ausrichtenden Heilbronner Schachvereins, die sich auch ein herzliches Danke verdient haben!