Datenschutzordnung des Schachverbands Württemberg e.V.

Veröffentlicht am: 25.02.2011 von Holger Schröck in: Ordnungen und Satzung Drucken

In der Fassung vom 29.01.2011

§ 1 Allgemeines, Geltung

Die Datenschutzordnung regelt die Erhebung, automatisierte Verarbeitung – Speicherung, Übermittlung, Löschung – und Nutzung personenbezogener Daten, die für die Durchführung des Schachsports erforderlich sind. Sie gilt für den Schachverband Württemberg e.V. (nachfolgend: Verband) und die ihm angehörigen Schachvereine (nachfolgend: Verein). Die Datenschutzordnung ist eine Ordnung i. S. von § 18 Ziff. 5 der Satzung des Verbandes.

§ 2 Personenbezogene Daten

Personenbezogene Daten i. S. von § 1 sind:

  1. persönliche Daten von Schachspielern und Schachspielerinnen: Name, Vorname, Geschlecht, Adresse, Geburtsdatum und –ort, Vereinszugehörigkeit, Nationalität, ggf. Bankverbindung,
  2. Ergebnisse der Teilnahme an Schachwettkämpfen einschließlich ggf. gespielter Schachpartien, und
  3. Wertungszahlen der Spieler und Spielerinnen (DWZ und/oder ELO).

§ 3 Verantwortliche

  1. Der Verein und der Verband bestellen verantwortliche Personen für die in dieser Datenschutzordnung vorgesehene Verarbeitung der personenbezogenen Daten.
  2. Der Verband kann Personen ermächtigen, in die bei ihm geführte Verbandsdatenbank ausschließlich Einblick zu nehmen.

§ 4 Erhebung, Übermittlung und Löschung der persönlichen Daten

  1. Der Verein erhebt die persönlichen Daten seiner Mitglieder, speichert sie und übermittelt sie mit Ausnahme der Bankverbindung an den Verband.
  2. Der Verband speichert die ihm übermittelten persönlichen Daten in einer Verbandsdatenbank. Er übermittelt die persönlichen Daten an die Zentrale Passstelle des Deutschen Schachbunds entsprechend der Spielerpassordnung.
  3. Endet die Zugehörigkeit eines Spielers oder einer Spielerin zu einem Verein, sind die persönlichen Daten in der Vereinsdatenbank zu löschen, wenn der Spieler oder die Spielerin ihre Verpflichtungen gegenüber dem Verein erfüllt haben. Die in der Verbandsdatenbank gespeicherten persönlichen Daten sind zu löschen, wenn der Verband sie nicht mehr zur Durchführung des Spielbetriebs innerhalb des Verbands benötigt. Davon ist in der Regel nach drei Jahren auszugehen.

§ 5 Ausschluss der Übermittlung persönlicher Daten

Die Übermittlung der in den Datenbanken des Vereins und des Verbands gespeicherten persönlichen Daten an andere Stellen außerhalb der Schachorganisationen ist nicht zulässig.

§ 6 Erhebung und Übermittlung der Ergebnisse

  1. Der Verband erhebt die Ergebnisse der Teilnahme von Spielern und Spielerinnen an Schachwettkämpfen, insbesondere solchen, die auf Verbands-, Bezirks- und Kreisebene durchgeführt werden, und veröffentlicht sie im Internet („Ergebnisdienst“). Von den persönlichen Daten sind dabei nur Name, Vorname, Vereinszugehörigkeit, Geburtsjahr und Nationalität der Spieler und Spielerinnen anzugeben.
  2. Der Verein kann die Ergebnisse vereinsinterner Wettkämpfe und sonstiger von Spielern und Spielerinnen des Vereins besuchter Wettkämpfe auf vereinseigenen Internet-Seiten veröffentlichen.

§ 7 Wertungszahlen

  1. Der Verband wertet die nach § 6 Abs. 1 erhobenen Ergebnisse aus, bestimmt eine Wertungszahl der Spieler und Spielerinnen und veröffentlicht sie im Internet.
  2. Der Verein kann weitere Ergebnisse von Spielern und Spielerinnen an den Verband übermitteln, um sie in die Bestimmung der Wertungszahl einzubeziehen. Er kann die Wertungszahlen seiner Spieler und Spielerinnen auf vereinseigenen Internet-Seiten veröffentlichen.

§ 8 Inkrafttreten

Diese Ordnung tritt am 2. Juli 2011 in Kraft, wenn sie vom Erweiterten Präsidium des Verbands beschlossen, vom Verbandstag bestätigt und im Verbandsorgan veröffentlicht worden ist.