Leitbild des Schachverband Württemberg und seiner Schachjugend

Veröffentlicht am: 18.07.2007 von Holger Schröck in: Ordnungen und Satzung Drucken

Stand: April 2003

In Anlehnung an das Leitbild des Deutschen Schachbundes

(1) Der Schachverband Württemberg (SVW) und seine Württembergische Schachjugend (WSJ) fördern den Schachsport und die Verbreitung des Schachspielens auf der Basis der Gemeinnützigkeit mit dem besonderem Schwerpunkt der Jugendförderung.

(1.1) Der Schachverband und seine Vereine bieten Gelegenheit zum sportlichen Wettkampf und zum freien Schachspiel in vielerlei Formen, sowie Lern- und Trainingsangebote für Anfänger und Fortgeschrittene aller Spielstärken.

(1.2) SVW und WSJ fühlen sich der vorurteilsfreien Beteiligung aller Schachspielerinnen und Schachspieler verpflichtet auf der Basis von sportlicher Fairness, demokratischer Gesinnung, gesellschaftlicher Intergration und sozialer Gemeinschaft (Solidarität).

(2) Schach ist ein Spiel, das als Sport oder als Freizeitbeschäftigung Kreativität und intellektuelle Fähigkeiten herausfordert. Schach ist ein Sport für alle Alterstufen, der unsere geistige Fitness fördert, indem er Konzentration, Willensstärke und Ausdauer besonders beansprucht.

(3) Der Schachverband Württemberg und die Württembergische Schachjugend vertreten als Landesschachverband die Interessen seiner Vereine und deren Mitglieder im Land Baden-Württemberg, im Deutschen Schachbund (DSB+DSJ) und in der allgemeinen Sportorganisation in BW (Württ. Landessportbund, LSV in BW).

(3.1) Der Schachverband Württemberg und seine Vereine bilden die Schachsportorganisation im Bereich des Württ. Landessportbundes. Sie fördern die Ausübung und Verbreitung des Schachspiels als sportliche Disziplin in seinen unterschiedlichen Spielarten als Leistungssport wie als Breiten- und Freizeitsport. Kinder und Jugendliche, Mädchen und Frauen, Seniorinnen und Senioren sind hervorgehobene Zielgruppen.

(3.2) Der Schachverband Württemberg strebt eine zunehmende Zusammenarbeit mit dem Badischen Schachverband an und ist offen für einen einheitlichen Schachverband in Baden-Württemberg im Landesportverband (LSV-BW).

(4) Der Schachverband Württemberg versteht sich als kompetenter Dienstleister für seine Vereine und deren Mitglieder:

(4.1) Der Schwerpunkt der Angebote im Bereich Breiten(schach)sport liegt bei den Schachvereinen und Schachabteilungen, lokalen Kooperationen, sowie den überörtlichen Einrichtungen der Schachorganisation.

(4.2) Der Schwerpunkt im Bereich des Leistungssportförderung liegt bei der Nachwuchsförderung in den regionalen Organisationsebenen und beim Landesverband.

(4.3) Gemeinschaftliches Anliegen im SVW ist Schachspielen in allen Schularten und für besondere Zielgruppen anzubieten. Damit bekennt sich der SVW zum Bildungswert des Schachspiels und seinen Erziehungsvorteilen.

(4.4) Bei allen Förderaufgaben berät und unterstützt der SVW seine Schachvereine, Schachabteilungen und Schulschachgruppen durch Beratung, Modellkonzepte, Werbemaßnahmen und Werbemittel.

(5) Für ein positives Image des Schachspiels und des Schachsports leistet der SVW überregionale Öffentlichkeitsarbeit; dabei nutzt er Schwerpunktaktionen und auch die zeitgemäßen Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation.

(6) Der SVW bekennt sich zum Vorrang des Ehrenamtes und zu dezentralen, föderalen Organisationsformen, soweit die gestellten Aufgaben damit erfüllt werden können.

(6.1) Dem SVW ist es ein wichtiges Anliegen, zur Erfüllung seiner Aufgaben im Verband und in den Vereinen ‚Mitarbeiter‘ zu gewinnen und zu motivieren.

(6.2) Der SVW unterstützt dies durch Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote, durch Bereitstellung von Infrastruktur, durch Anwendung neuer Technologien, und soweit erforderlich durch bezahlte Dienstleistungen und/oder zentrale Strukturen.

(7) Der SVW und seine Vereine sind offen für neue Entwicklungen und Bedürfnisse in der Gesellschaft. Dabei gewichtet er die Interessen seiner Mitglieder gleichberechtigt und bekennt sich zur Schachjugend in eigenverantwortlichen Strukturen innerhalb des SVW.

Stuttgart, im April 2003
Hanno Dürr, SVW-Präsident