Finanzordnung des Schachverbands Württemberg e.V.

Veröffentlicht am: 26.05.2007 von Holger Schröck in: Ordnungen und Satzung Drucken

In der Fassung vom 23.06.2001

§ 1 Geltungsbereich

Die Finanzordnung des Schachverbands Württemberg e.V. gilt für sämtliche Finanzangelegenheiten des Verbands. Sie ist sinngemäß auch für die Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung der Württ. Schachjugend, der Schachbezirke und Schachkreise anzuwenden.

§ 2 Haushaltsplan

Das Präsidium bringt für jedes Haushaltsjahr einen Haushaltsplan ein. Der Haushaltsplan wird vom Erweiterten Präsidium mit einfacher Mehrheit beschlossen. Die einzelnen Positionen des Haushaltsplanes sind innerhalb eines Ressorts und unter Berücksichtigung ihrer Zweckbindung gegenseitig bis zu 20% deckungsfähig.

§ 3 Aufstellung und Bewirtschaftung des Haushaltsplanes

  1. Der Haushaltsplan wird nach den allgemeinen Grundsätzen der Haushaltsführung aufgestellt. Die Haushaltsmittel sind sparsam und wirtschaftlich und unter Berücksichtigung ihrer Zweckbindung zu verwenden.
  2. Der Verbandstag wählt einen für das Finanzwesen zuständigen Schatzmeister. Er ist zusammen mit dem Präsidium für die ordnungsgemäße Aufstellung und Bewirtschaftung des Haushaltsplanes verantwortlich.
  3. Der Schatzmeister soll jeweils bis zum 31.08. jedes Kalenderjahres eine zeitnahe Übersicht über die Abwicklung des Haushaltsplanes vorlegen.
  4. Überschreitungen von einzelnen Haushaltstiteln bedürfen der vorherigen Zustimmung des Präsidiums, in dringenden Fällen der von Präsident und Schatzmeister.

§ 4 Jahresabschluß

Im Jahresabschluß sind die Einnahmen, Ausgaben und eine Übersicht über Forderungen und Verbindlichkeiten des Haushaltsplanes nachzuweisen. Nach Prüfung durch die gewählten Kassenprüfer erstattet der Schatzmeister dem Präsidium über das Ergebnis Bericht. Danach erfolgt die Veröffentlichung im Rahmen der Rechenschaftsberichte des Präsidiums auf dem Verbandstag.

§ 5 Verpflichtungsermächtigungen

  1. Das Präsidium ist im Rahmen seiner Zuständigkeit ermächtigt, auf der Grundlage des Haushaltsplanes Verwendungs- und Verpflichtungsbeschlüsse zu fassen.

    Interpretation von § 5 Abs. 1:

    Soweit der Haushaltsplan Einzelpositionen für bestimmte Projekte aufweist, ist mit dem Haushaltsbeschluß gleichzeitig der Verwendungsbeschluß gefaßt.

  2. Zum Eingang von Verpflichtungen namens und für Rechnung des Verband sind ohne vorherigen Beschluß durch die Organe bevollmächtigt:
    • der Präsident bis zu 2.500,- Euro
    • jeder Vizepräsident bis zu 1.000,- Euro
    • der Schatzmeister bis zu 1.000,- Euro
    im Einzelfall. Über weitergehende Verpflichtungen sowie über Änderungen und Neuabschlüsse von Verträgen mit Dauerwirkung entscheidet das Präsidium.

§ 6 Sachliche und rechnerische Feststellung

Die sachliche und rechnerische Feststellung einer Rechnung oder sonstigen Leistungsanforderung an den Verband obliegt dem jeweils nach der Geschäftsverteilung zuständigen Ressortverantwortlichen. Die rechnerische Richtigkeit wird vom Schatzmeister überprüft.

§ 7 Zahlungsverkehr

Der Zahlungsverkehr ist möglichst bargeldlos und über die Konten des Verbands abzuwickeln. Über jede Einnahme und Ausgabe muß ein Beleg vorhanden sein.

§ 8 Anweisungsberechtigung

Zu Anweisung von Auszahlungen aufgrund ordnungsgemäß eingegangener Verpflichtungen im Rahmen des Haushaltsplanes sind berechtigt:

  • der Präsident
  • die Vizepräsidenten
  • der Schatzmeister.

Wer allein eine Verpflichtung für den Verband eingegangen ist (§ 5 Abs. 2), bedarf der Zustimmung eines anderen Anweisungsberechtigten.

 

§ 9 Kontenvollmacht

Verfügungsberechtigt über die Konten des Verbandes sind:

  • der Schatzmeister
  • der Präsident.

 

§ 10 Inkrafttreten

Die Finanzordnung wird durch das Erweiterte Präsidium beschlossen und im Verbandsorgan bekanntgemacht.