Die Schachpräsidien des BSV und des SVW tagen gemeinsam

Veröffentlicht am: 14.03.2019 von Hans-Joachim Petri in: Schachverband Württemberg Drucken

Schachpräsidien tagen gemeinsam



Die Präsidien des Schachverbandes Württemberg und des Badischen Schachverbandes tagen am 14.April erstmals seit langer Zeit wieder gemeinsam, um ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Bereits jetzt pflegen die beiden Schachjugenden und Seniorenreferenten eine ausgiebige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Hinzu kommt die Gemeinsame Kommission Leistungssport. In der Schachbundesliga (Herren) und Frauen-Bundesliga ist Baden-Württemberg derzeit mit jeweils vier Teams vertreten, die sämtlich in der Tabellenspitze platziert sind www.schach-bundesliga.de. Auch bei internationalen Vergleichskämpfen wird bereits gemeinsame Sache gemacht. Den traditionellen Bodensee-Cup organisieren Württemberg und Baden alternierend und treffen dieses Jahr vom 10.-bis 12.Mai in Überlingen auf die Spitzenteams aus der Schweiz und Bayern.

Bei der gemeinsamen Sitzung am 14.April im württembergischen Wernau nahe Esslingen geht es um die Verstärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen Aus- und Fortbildung, im Sport- und Turnierbetrieb sowie im Frauenschach und im Breitenschach. Mit dem Grenke-Open und dem Grenke Classic in Karlsruhe findet schließlich in Baden-Württemberg mit gut 1.500 Schachspieler zu Ostern eines der größten und bestbesetzten Schachturnier weltweit statt.

Sukzessive streben die Präsidien so eine weitere integrative Zusammenarbeit an und dokumentieren damit die Gemeinsamkeit im Schachsport, der derzeit einen großen Aufschwung erlebt. Er hat sich an vielen Schulen etabliert, und die Jugendarbeit sowie die Talentförderung florieren. Die Verbände aus Württemberg und Baden spielen hierbei jeweils bundesweit eine große und bedeutsame Rolle und zählen auch zu den mitgliederstärksten Verbänden nach Bayern und Nordrhein-Westfalen.


Uwe Pfenning (BSV) und Armin Winkler (SVW)