Ausrichter für zentrale Endrunde gesucht!

Veröffentlicht am: 06.10.2018 von Hans-Joachim Petri in: Schachverband Württemberg Drucken


An alle Mannschaften der Oberligasaison 2018/2019
an alle Vereine im SVW

Ausrichter für zentrale Endrunde gesucht!


Liebe Schachfreunde und Schachfreundinnen,auf der letzten Verbandsspielausschusssitzung haben wir beschlossen 2019 wieder die letzte Runde als zentrale Endrunde auszutragen. Der Termin hierfür ist der 07.04.2019

Wir sind sehr daran interessiert gemeinsam mit einem von Euch diese zentrale Endrunde auszurichten und möchten euch hierfür entgegenkommen. Nachfolgend findet Ihr unsere Anforderungen. Ich möchte bereits jetzt erwähnen, dass uns das Stattfinden der zentralen Endrunde sehr wichtig ist und wir daher bei den Anforderungen und unserer finanziellen Unterstützung verhandlungsbereit sind, um dieses Event möglich zu machen. Ich möchte damit sagen, dass auch, wenn nicht alle Anforderungen perfekt erfüllt sind, wir einen Weg finden wollen, dass es eine zentrale Endrunde gibt.


Wir möchten uns mit der Oberliga an den Spielbedingungen der ersten Bundesliga orientieren, das Ziel ist den Spielern, also den Oberligamannschaften bestmögliche Rahmenbedingungen für die Ausübung des Schachsports zu schaffen.


Da sich bisher noch keine Ausrichter beworben haben, suchen wir dringend einen Ausrichter und gehen in eine Zweite Ausrichterbewerbungsphase. Bitte meldet euch bis zum 01.11.2018 beim Verbandsspielausschuss (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Dazwischen finden ggf. Besichtigungen der Veranstaltungsorte durch den Verbandsspielleiter statt und bei mehreren Bewerbungen erfolgt die Auswahl des Ausrichters durch den Verbandsspielausschuss.



Im Wesentlichen stellt der Ausrichter:
  • Die Räumlichkeiten zur Verfügung;
  • Unterstützung beim Auf- und Abbau;
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, im eigenen Interesse;
  • Die Verpflegung mit Essen und Getränken.
Bei Fragen, Fristverlängerungen, Anregungen oder Detailabstimmungen zu eurer Planung stehe ich euch gerne zur Verfügung. Bitte kommt bei Fragen ganz offen auf uns zu. Ich hoffe sehr, dass sich mindestens ein Verein von Euch für die Ausrichtung bewirbt. Ich freue mich sehr darauf.
Mit schachlichem Gruß
Carsten Karthaus – SVW Verbandsspielleiter

Der SVW übernimmt / bietet:
    ·
  • die Kosten für Schiedsrichter vor Ort.
  • die Turnierleitung.
  • einen Zuschuss in Abhängigkeit der Kosten für Saal-/Hallenmiete. Der Zuschuss ist Verhandlungssache und vom Angebot des Ausrichters abhängig. Wir bieten als Verhandlungsbasis einen Zuschuss in Höhe bis zu 300,00 €
  • das Verbandsspielmaterial und die Organisation der Bretter für die Liveübertragung.
  • die Veröffentlichung von vorgefertigten Texten und Bildern auf Seiten des SVW und dem Verkündigungsorgan des SVW.
  • die Übertragung der Livepartien im Netz auf Seiten des SVW oder eines kommerziellen Anbieters.
  • Unterstützung zu Kontakten der überregionalen Presse.
  • die Betreuung eines Informationsstandes über den SVW.
  • die Kosten für die Livepartiekommentierung und die Übertragung ins Internet.
  • die Kosten für die Livepartieübertragung.
  • eine Fahne des SVW für einen Fahnenmast.
  • 2 Beachflags für die Halle.
Generell gilt:
  • Der Eintritt und alle Einnahmen verbleiben beim ausrichtenden Verein.
  • Der Verein ist frei in der Gestaltung des Rahmenprogramms.

Wir stellen folgende Anforderungen an den Ausrichter einer zentralen Endrunde der Oberliga Württemberg

1. Anforderungen an den Spielbereich ergeben sich aus der TO der ersten Bundesliga

  • a. Spielbereich für 5 Mannschaftskämpfe á 8 Bretter = 40 Bretter.
    • I. Das Spiellokal muss eine ausreichende Größe haben; die Deckenhöhe muss mindestens 2,40 m betragen. Die Spielfläche darf nicht geteilt sein.
    • II. Die Spielfläche soll ca. 380-400 m2 betragen. Zwischen den Brettern ist genügend Bewegungsfreiheit für Spieler und Schiedsrichter vorzusehen.
    • III. Der Spielsaal muss gut belüftet und ggf. ausreichend beheizt sein. Die Temperatur muss zwischen 20 und 23° C liegen. Für eine ausreichende Lüftung ohne Zug ist Sorge zu tragen. Eine Klimaanlage zur Kühlung des Raumes an heißen Tagen soll vorhanden sein.
    • IV. Die Spieltische müssen ausreichend beleuchtet sein; die Lichtquellen dürfen nicht blenden. Bei hohen großen Fenstern sollten diese idealerweise auf der Schattenseite liegen.
    • V. Im Spielsaal muss Ruhe herrschen. Es dürfen keine störenden Geräusche von außen und aus Nebenräumen eindringen. Der Ausrichter hat für Ruhe im Zuschauerbereich zu sorgen.
    • VI. Für die Spieler und Schiedsrichter sind ausreichend saubere Toilettenräume für Männer und Frauen vorzusehen.
    • VII. Für jedes Brett ist ein separater Tisch von mindestens 1,20 m x 0,80 m vorzusehen. Er soll nicht tiefer als 90 cm sein. Für jeden Spieler ist ein stand- und kippsicherer Stuhl in passender Größe vorzusehen.
    • VIII. Für jeden Schiedsrichter ist ein Tisch von mindestens 1,20 m x 0,80 m vorhanden. Am Tisch ist ein Stromanschluss für ein evtl. Notebook vorzuhalten. Zum Tisch ist ein stand- und kippsicherer Stuhl in passender Größe vorzusehen.
    • IX. Während der Wettkämpfe dürfen im Spielsaal keine Mannschaftskämpfe anderer Spielklassen stattfinden, es sei denn dies wird von der Spielleitung genehmigt.
    • X. Der Spielbereich muss barrierefrei zugänglich sein.
  • b. Das Spielmaterial wird vom SVW bereitgestellt.
  • c. Partieformulare (A5 mit Platz für 40 oder 60 Züge) und einheitlichen Schreibunterlagen müssen vom Ausrichter zur Verfügung gestellt werden.
  • d. Für den Analyse- Freizeitbereich muss der Ausrichter Spielmaterial bereitstellen.
2. Analysebereich und Zuschauerbereich:
  • a. Der Spielbereich muss klar vom Zuschauerbereich, z.B. durch Personenleitsysteme getrennt sein. Das direkte Anschauen der Partien muss möglich sein.
  • b. Der Analysebereich muss räumlich getrennt sein vom Spielbereich und dem Weg zu den Toiletten. Im Analysebereich müssen mind. 10 Bretter vorhanden sein.
  • c. Im Analysebereich kann auch die Übertragung der Livepartien oder die Kommentierung erfolgen. Der Kommentatorenraum darf nicht auf dem Weg zu den Toiletten liegen, sodass Spieler diese nutzen können, ohne am Kommentatorenraum vorbei zu müssen
  • d. Außerhalb des Spielbereichs sollte ein Platz für einen kleinen Informationsstand des SVW zur Verfügung stehen.
  • e. Die Geräuschkulisse aus dem Zuschauer- und Analysebereich soll nicht in den Spielbereich dringen.
3. Organisation und Turnierverlauf:
  • a. Im Spielsaal sind Stellwände vom Ausrichter zustellen (mind. 2 notwendig oder ein Beamer um die Ergebnisse anzuzeigen)
  • b. Aufstellen und vorbereiten von Tischkärtchen mit den Namen der Spieler.
  • c. Die Mannschaftskämpfe sollen durch Karten ersichtlich werden.
  • d. Der Ausrichter stellt Helfer (1-2) für den Aufbau des Spielmaterials, der Livepartieübertragung und Livekommentierung.
  • e. Der Aufbau der Livepartieübertragung erfolgt am Vortag.

4. Der Ausrichter stellt die Räumlichkeiten:
  • a. Dazu gehören Spielbereich, Analysebereich und Zuschauerbereich.
  • b. Dazu gehören Toiletten für Männer und Frauen. Wünschenswert wären getrennte Zuschauer- und Spielertoiletten. Ebenso gehören barrierefreie Toiletten dazu.
  • c. Ein separates Raucherareal für die Spieler, wäre Ideal.
  • d. Stellt die Helfer zum Auf- und Abbau des Spielmaterials.
  • e. Insbesondere bei Livepartieübertragung sollte es möglich sein, die Bretter einen Tag vorher aufzubauen.
  • f. Öffnung Spiellokal mindestens 60 Minuten vor Spielbeginn.
  • g. Vor Öffnung des Spiellokals soll für 45 Minuten ein Besprechungsraum für ca. 15 Personen für die Mannschaftsführerbesprechung bereitgestellt werden.

  • .
5. Der Ausrichter sorgt für den Verkauf von Getränken und kleinen Speisen:
  • a. Im Spielbereich dürfen keine alkoholischen Getränke angeboten oder verzehrt werden.
  • b. Ab Öffnung des Spiellokals sind kleine Speisen und Getränke anzubieten.

6. Rahmenprogramm und Öffentlichkeitsarbeit:
  • a. Berichterstattung im Nachgang in der lokalen Presse.
  • b. Fotos! D.h. der Ausrichter stellt einen Fotografen, der über den gesamten Tag Bilder der Veranstaltung macht.
  • c. Alle Texte und Bilder dürfen natürlich in gleicher Weise vom Verein genutzt werden.

7. Rahmenprogramm:
  • a. Zur Eröffnung soll ein kommunaler und wenn möglich regionaler Politiker für eine Begrüßungsrede anwesend sein.
  • b. Schirmherrschaft soll von einem lokalen Politiker übernommen werden.
  • c. Für die anschließende Siegerehrung und Urkundenübergabe für den württembergischen Meister soll eine Bühne oder ähnliches vorhanden sein.
  • d. In der Nähe der Bühne ist ein Banner des SVW für ein Mannschaftsfoto der Meistermannschaft aufzuhängen.
  • e. Eine Fahne des SVW soll am Fahnenmast vor der Halle oder dem Veranstaltungsort aufgehängt werden.
  • f. Ein Rednerpult für die Begrüßungsreden muss vorhanden sein.
  • g. Eine Audioanlage mit Mikrofon und Lautsprecher wäre wünschenswert.
8. Auf- und Abbau:
  • a. Der Aufbau der Livebretter soll idealerweise am Samstagabend erfolgen können.